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Handanalyse (Handlesekunst , auch Chiromantik)
Die Handlesekunstbezeichnet den Versuch, aus der Physiognomie der Hände (Chirognomie) einer Person für diese nützliche Rückschlüsse zu ziehen. Das Bestreben, das Schicksal eines Menschen aus dessen Hand zu lesen, reicht bis in die frühen Hochkulturen Indiens, Ägyptens, Babyloniens und Assyriens zurück. In der Antike galt die Handlesekunst als eine angesehene Geheimwissenschaft. Eine besondere Eignung der Hände zur Ableitung von Rückschlüssen auf Charaktereigenschaften oder zukünftige persönliche Ereignisse wurde daraus geschlossen, dass die Hände neben dem Gesicht den am individuellsten ausgeprägten Teil des Körpers darstellen. Weitere Informationen: Heilpädagogisches Reiten
Das therapeutische Reiten umfasst pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozial-integrative Maßnahmen, die über das Medium Pferd umgesetzt werden. Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche oder Erwachsenen mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder Behinderungen. Im Mittelpunkt des therapeutischen Reitens steht die Entwicklungsförderung. Reiterliche Fähigkeiten sind eher nebensächlich. Weitere Informationen: Homöopathie
Die Homöopathie (von griech. „hómoios“, „das Gleiche, Gleichartige“ und „ páthos“, „das Leid, die Krankheit“) ist eine weit verbreitete alternativmedizinische Methode, die der deutsche Arzt Samuel Hahnemann um 1800 begründet hat.
Potenzierte Mittel gibt es in Form von alkoholischen Lösungen, Tabletten und Globuli (mit homöopathischer Lösung imprägnierte Kügelchen aus Zucker). Bei der Einnahme von Lösungen sollte nach Empfehlung von manchen Homöopathen auf die Verwendung eines metallenen Löffels verzichtet werden, da dieser die „Erinnerungseigenschaften“ der Flüssigkeit beeinflussen könne. Stattdessen kann ein Löffel aus Holz oder Kunststoff verwendet werden. Auch nahm Hahnemann an, dass der Genuss oder Geruch verschiedener Substanzen die Wirkung einiger homöopathischer Mittel beeinträchtigen könne. Weitere Informationen: Hypnose-Therapie
Als Hypnose (von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes) wird das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance (Trance ist gekennzeichnet durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung) bezeichnet. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand die hypnotisierte Person. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unterbewusstsein wirken. Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Die Wirksamkeit der Hypnose-Therapie ist wissenschaftlich gut belegt. Insbesondere wurden mit den Methoden der Kernspinresonanztomographie (MRT) und der Elektroenzephalographie (EEG) hirnphysiologische Korrelate von Trance-Zuständen klar nachgewiesen. Der Einsatz der Hypnose in der Medizin und in der Psychotherapie ist gesetzlich geregelt. Sie gehört zu den von den deutschen Krankenkassen anerkannten Leistungen.
Weitere Informationen: Irisdiagnostik (auch „Iridologie“)
Irisdiagnostik ist die Lehre um die Diagnostizierbarkeit systemischer Erkrankungen des Menschen durch Analyse der Gewebsstrukturen und den ihnen zugeordneten Reflexzonen des Auges, speziell der Iris. Heilpraktiker, Naturheilkundler und Homöopathen versuchen, mit Hilfe der Iridologie relevante Symptome und potentielle Krankheitsursachen zu entdecken. Aus Sicht ihrer Anwender ist die Irisdiagnostik selten als alleiniges Diagnosewerkzeug einsetzbar. Sie soll vor allem der Feststellung einer Grundveranlagung dienen, die auf mögliche Schwächen im Organismus hinweisen könnte. Weitere Informationen: Kinesiologie
Der Begriff „Kinesiologie“ wird zusammengesetzt aus den altgriechischen Worten „kinesis“ (Bewegung) und „logos“ (Wort, Lehre) und bedeutet „Lehre von der Bewegung“. Die Kinesiologie geht davon aus, „dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche bestimmter zugeordneter Muskelgruppen manifestieren“. Zentrales Werkzeug der Kinesiologie ist der sogenannte „kinesiologische Muskeltest“. Er soll zum Auffinden von Ungleichgewichten und Dysfunktionen im körperlichen und emotionalen Bereich dienen können. Substanzen, Informationen, Emotionen, Therapien usw. können so für jeden Menschen individuell ausgetestet werden. Der Muskeltest dient daher als „Biofeedback-System“.
Der Klient wird mit der zu testenden Substanz, Information oder Emotion konfrontiert und der Muskeltest wird unmittelbar durchgeführt. Ist zum Beispiel der Armmuskel Deltamuskel der Indikator-Muskel, übt der Kinesiologe für einen Moment einen bestimmten Druck auf den ausgestreckten Arm des Klienten aus. Entweder bleibt der Arm im kinesiologischen Sinne stark und „eingerastet“ oder er wird für einen Moment weich und nachgiebig. Die jeweilige Muskelreaktion ergibt so eine „Antwort“ auf die vorher festgelegte Fragestellung. In der Regel wird dem Klienten vorher erklärt, was eine starke oder schwache Muskelreaktion bedeuten soll. Für den kinesiologischen Muskeltest können nur binäre Fragestellungen genutzt werden, also „ja / nein“ oder „stark / schwach“ oder „schädlich / unschädlich“ usw. Weitere Informationen: Kirlian-Fotografie
Die Koronaentladungs- oder Kirlianfotografie (auch Hochfrequente Hochspannungsfotografie) ist ein fotografisches Verfahren zur Visualisierung von Glimm- oder Koronaentladungen um Materie herum. Das Verfahren wurde von dem ukrainischen Ehepaar Semjon Kirlian und Valentina Kirlian ab 1937 entwickelt. Weitere Informationen: Klangtherapie
Unter der allgemeinen Bezeichnung „Klangtherapie“ wird eine Vielfalt von alternativmedizinischen Behandlungen angeboten. Verbreitet ist z.B. ein Verfahren, bei dem metallene Klangschalen auf den Körper des Kranken gelegt und in Schwingungen versetzt werden. Die Anwender berufen sich auf eine tibetisch-buddhistische Tradition. Andere Therapeuten benutzen auch Zimbeln, Glocken, Didgeridoos, Gongs, Naturgeräusche, Gesänge, oder synthetische Klänge. Resonanzton-Singen und -musizieren, sowie Klangeinwirkung auf Akupunkturpunkte sind weitere Varianten. Weitere Informationen: Kneipp-Therapie
Die Kneipp-Therapie ist ein nach dem Pfarrer Sebastian Kneipp benanntes Behandlungsverfahren, das Wasseranwendungen, Pflanzenwirkstoffe, Bewegungs- und Ernährungsempfehlungen beinhaltet. Diese können sowohl vorbeugend (präventiv) als auch zur Behandlung bestehender Erkrankungen (kurativ) eingesetzt werden. Weitere Informationen: Körperpsychotherapie
Körperpsychotherapie, gleichbedeutend mit „körperorientierte Psychotherapie“, ist die Bezeichnung für unterschiedliche Psychotherapiemethoden, die die psychischen und körperlichen Dimensionen menschlichen Erlebens gleichwertig behandeln. Sie teilen die Annahme, dass Körper und Psyche eine nicht trennbare Einheit bilden. Fast alle Körperpsychotherapiemethoden sind tiefenpsychologisch orientiert und nutzen die Körperwahrnehmung als Möglichkeit, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken, also ins Bewusstsein zu bringen. Körperpsychotherapiemethoden arbeiten erfahrungsorientiert, was bedeutet, dass das momentane und vor allem körperlich empfundene Erleben während des Therapieprozesses im Fokus der Aufmerksamkeit steht.
Tiefenpsychologisch orientierte Körperpsychotherapeuten gehen davon aus, dass in der körperlichen Organisation des Erwachsenen emotionale Informationen aus der frühen Kindheit gespeichert sind. Dies können aus frühen Erfahrungen abgeleitete "Kernüberzeugungen" sein, wie zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug.“ Nach den Theorien der Körperpsychotherapie werden solche "Kernüberzeugungen" als Gefühl im Körper gespeichert und bestimmen den Glauben, wie die Welt „wirklich“ ist. Weitere Informationen: Kunst- und Ausdruckstherapie
Die Kunsttherapie ist eine junge therapeutische Disziplin aus dem Bereich der künstlerischen Therapien, die auf Impulse in den USA und Europa in der Mitte des 20. Jahrhunderts zurückgeht. In der Kunsttherapie wird hauptsächlich mit Medien der bildenden Kunst gearbeitet. Dazu zählen malerische oder zeichnerische Medien, plastisch-skulpturale Gestaltungen oder auch fotografische Medien. Durch sie können Patienten unter therapeutischer Begleitung innere und äußere Bilder ausdrücken, ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln und ihre sinnliche Wahrnehmung ausbilden. Weitere Informationen: |
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