Edelstein-Therapie (Heilsteine)
Als Heilsteine werden mineralische Substanzen bezeichnet, die bei Krankheiten eine heilende Wirkung haben oder das Befinden verbessern sollen. Diese Effekte können durch Auflegen auf betroffene Körperteile oder das kurz- oder langfristige Tragen als Schmuck erzielt werden. Die Edelstein-Therapie geht davon aus, dass eine nicht objektiv messbare elektromagnetische Umgebungsstrahlung (Qi, Bioplasma) an den Kristallgittern gebündelt oder gestreut wird und somit eine Wirkung auf den Körper hat.
Die erste schriftliche Erwähnung über die Verwendung von Heilsteinen findet sich bei Aristoteles, auch eine Verwendung in früheren Kulturen wie dem antiken Ägypten wird vermutet. Im angehenden Mittelalter nahmen sich Geistliche wie Marbod von Rennes oder Hildegard von Bingen des Themas erneut an. Auch heute ist der Glaube an Heilsteine in der Bevölkerung weit verbreitet.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heilstein

Ernährung (alternative Ernährungsformen)

Alternative Ernährung oder Alternative Ernährungsform ist der Oberbegriff für verschiedene Ernährungskonzepte, die von der im westlichen Kulturkreis heute üblichen Mischkost mehr oder weniger stark abweichen und als Dauerkost gedacht sind. Bei den meisten dieser Konzepte wird der Fleischkonsum eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen.
Gemeinsam ist allen alternativen Ernährungskonzepten, dass sie konkrete Empfehlungen geben, welche Lebensmittel zu bevorzugen sind, während andere vermieden werden sollen. Teilweise werden ganze Lebensmittelgruppen tabuisiert. Viele alternative Ernährungsformen nehmen für sich in Anspruch, krankheitsvorbeugend oder sogar heilend zu wirken.
Liste der häufigsten alternativen Ernährungsformen:

Vegetarismus: Der Verzehr von Fleisch und Fisch wird vermieden.

Veganismus: Veganismus ist eine vorwiegend ethisch begründete Einstellung und Lebensweise, welche die Nutztierhaltung und den Konsum sämtlicher tierischer Produkte völlig ablehnt.

Ernährung nach den fünf Elementen (TCM): Die Ernährung nach den 5 Elementen ist die Übertragung der chinesischen Ernährunglehre, einem Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), auf die in westlichen Ländern übliche Ernährung. Ihren Namen hat sie von den fünf Elementen erhalten, die in der TCM eine Rolle spielen: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Ernährung nach Ayurveda: Zur ayurvedischen Heilkunde gehört auch eine spezielle Ernährungslehre. Es gibt im Ayurveda für jeden Konstitutionstyp andere Ernährungsempfehlungen.

Makrobiotik: Ein ausgewogenes Verhältnis in der Nahrung führt zu einem ausgeglichenen Zustand des Qi im Körper. Alle Lebensmittel werden nach ihrer angeblichen energetischen Eigenschaft eingeteilt in Yin (ausdehnend), Yang (zusammenziehend) oder völlig ausgewogen.

Trennkost: Trennkost ist eine Ernährungsform, bei der hauptsächlich eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden.

Vollwerternährung: Vollwerternährung bezeichnet ein überwiegend vegetarisches Ernährungskonzept, bei dem frische und unbehandelte Nahrungsmittel sowie Vollkornprodukte bevorzugt werden.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_Ern%C3%A4hrung

Familienstellen

Familienaufstellung ist eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung. Es gibt verschiedene Ansätze von Systemaufstellungen, wie z. B. Organisationsaufstellungen, oder „Familienaufstellung nach Hellinger“, die lange Zeit die bekannteste Methode war. Nach Ansicht des Gedankens von Aufstellungen allgemein sollen die „gestellten Personen“ die Gefühle und Verhaltensweisen der „echten“ – in diesem Fall Familienmitglieder – übernehmen können, damit die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit in diesem Rahmen ansetzen kann.
Krankmachende Verstrickungen werden durch die jetzt ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung in heilsame Lösungen gewandelt. Mit Begleitung des Therapeuten sollen solche Einsichten für die Aufsteller erleichternde und lösende neue Haltungen und Positionen im weiteren Leben ermöglichen.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Familienstellen

Farbtherapie

Als Farbtherapie werden Therapien bezeichnet, bei denen die Wirkung von Farben auf die menschliche Psyche und den menschlichen Organismus eine Rolle spielen. Die bekannteste Behandlung ist die Bestrahlung mit farbigem Licht. Auch verschiedene Ansätze der Kunsttherapie, insbesondere der anthroposophischen Maltherapie, begründen sich aus der unmittelbaren Wirkung der Farbe, ohne allerdings ausdrücklich als Farbtherapie bezeichnet zu werden.
Die Bestrahlung mit Infrarot-Lampen ist allgemein bekannt und wird zum Beispiel bei Nebenhöhlenentzündungen, Rheuma und Muskelverspannungen auch von Schulmedizinern eingesetzt. Blaulicht hilft bei Entzündungen, Schlafstörungen und Nervosität. Gelblicht soll bei Erkrankungen der Leber und gegen Hämorrhoiden helfen, grünes Licht bei Bronchitis und Gelenkrheuma.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Farbtherapie

Fasten (Heilfasten)

Als Heilfasten wird ein Fasten verstanden, das zu einem höheren Wohlbefinden oder verbesserter Gesundheit führen soll. Dazu sagt Hippokrates: „Sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe täglich Hautpflege und Körperübung … und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei.“
Neben einigen traditionellen Kur- und Fastenformen (siehe Pfarrer Kneipp) haben sich im 20. Jahrhundert zahlreiche ärztlich begleitete Therapien zur „Entschlackung“ oder Regeneration von Körper und Seele etabliert.
Gemeinsam ist diesen Formen, dass sie einige Tage der Vorbereitung erfordern, eine gezielte Darmentleerung anstreben und täglich etwa drei Liter zu trinken sind. Vorherige oder begleitende ärztliche Untersuchungen minimieren mögliche Risiken, und das Ende des Heilfastens (früher Fastenbrechen genannt) wird behutsam gestaltet. Dadurch soll der bei erstrebter Gewichtsabnahme oft eintretende Jo-Jo-Effekt weitgehend vermieden werden.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fasten#Fasten_in_der_Esoterik

Feldenkrais

Moshé Feldenkrais (1904-1984) war Physiker und Judolehrer. Er entwickelte die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode, eine körperorientierte Lernmethode, durch die persönliche Handlungsmuster erkannt und erweitert werden sollen.
Moshe Feldenkrais ging davon aus, dass ein Mensch nach dem Bild handelt, das er sich von sich macht. Er sagt, dass dieses Bild („self image“) teils ererbt, teils anerzogen und zu einem dritten Teil durch Selbsterziehung zustandekommt. Wenn nun jemand das Bedürfnis hat, sein Handeln zu ändern, z. B. um größere sportliche oder künstlerische Leistungen zu erzielen, oder auch um schmerzerzeugende oder sonstwie schädliche Handlungsmuster zu ändern bzw. alternative Handlungsmuster zu finden, dann muss dieses Bild von sich selbst geändert bzw. erweitert werden.
Um das erzielen zu können, erarbeitete Feldenkrais eine umfangreiche Sammlung von Lektionen (über 1000), die verbal einer Person oder einer Gruppe angesagt werden können. Dabei handelt es sich nicht um Körperübungen im herkömmlichen Sinn, sondern um Bewegungsanleitungen, die zum Ausprobieren und zum Lernen einladen.
Ziel ist es, die Elemente Bewegung, Sinnesempfindung, Gefühl und Denken über das Element Bewegung zu verändern und zu entwickeln.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldenkrais

Feng Shui

Feng Shui, (dt. = Wind und Wasser) ist ein Teil der daoistischen Philosophie. Ziel dieser Lehre ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll. Seine Anfänge liegen in China. Nach der traditionellen Vorstellung sollen mit Feng Shui „die Geister der Luft und des Wassers geneigt gemacht“ werden können.
Feng Shui hat auch die chinesische Gartenkunst maßgeblich geprägt. Die Prinzipien des Feng Shui können auch bei Zimmereinrichtungen, Hausarchitektur und Landschaftsgestaltung berücksichtigt werden. Die Raumgestaltung und Baugestaltung erfolgt nach verschiedenen Regeln, die sicherstellen sollen, dass sich sogenannte „verstockte Energien“ nicht in diesen Räumen festsetzen können und das Qi (andere Umschrift: Chi) frei fließen kann.
Feng Shui basiert auf chinesischen Philosophiesystemen, wie der Yin-und-Yang-Lehre, den nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Acht Trigrammen sowie der Fünf-Elemente-Lehre. Seit einigen Jahren erfahren die Lehren des Feng Shui auch zunehmendes Interesse in der westlichen Architektur und Innenarchitektur – es ist auch eine Verschmelzung von westlichen Ideen der Esoterik mit Feng Shui zu beobachten.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feng_Shui

Fünf Tibeter

Der Name Fünf Tibeter steht für eine Abfolge von fünf Übungen, die den Körper und Geist gesund halten sollen. Die Übungen dauern etwa 15 Minuten, wenn sie tatsächlich allesamt 21-mal durchgeführt werden. Sie werden zu Beginn dreimal, später bis zu 21-mal wiederholt. Der Verfasser schlägt vor, in der ersten Woche jede Übung dreimal auszuführen und dann jede Woche zwei Wiederholungen hinzuzufügen (also 3, 5, 7, …, 21). Die Übungen sollen nach Ansicht ihrer Anhänger dazu führen, dass Chakraenergien harmonisiert werden. Den einzelnen Übungen werden von den Anhängern bestimmte körperliche und seelische Wirkungen zugeschrieben. Diese reichen von einer Stärkung des Immunsystems oder strafferem Teint bis zur Korrektur von Vorurteilen.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf_Tibeter

Geistiges Heilen (Geistige Heilung, Geistheilung, paranormale Heilung)

Geistiges Heilen bezeichnet verschiedene religiöse, magische oder esoterische Methoden zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden. Beispiele für solche Methoden sind Handauflegen, Therapeutic Touch, Besprechen, Gesundbeten, Exorzismus, Krankenwallfahrten, Magnetopathie, Fernheilung, Heilenergetik, Schamanismus, Reiki, Prana-Heilung. Religiös-magische Vorstellungen über die heilende Wirkung von göttlichen oder anderen übernatürlichen Kräften lassen sich bis in die Frühzeit der Medizingeschichte zurückverfolgen. Klassische Beispiele aus dem westlichen Kulturkreis sind der Asklepios-Kult bei den Griechen sowie der Heiligenkult und der Exorzismus im Christentum. In jüngster Zeit findet sich vermehrt spirituelles und esoterisches Gedankengut.
Verbreitet und begriffsprägend ist die Vorstellung, dass der „Geist“ eines menschlichen Heilers oder einer nichtirdischen Persönlichkeit beziehungsweise eines Gottes aktiv in Tätigkeit tritt, meist verbunden mit dem innigen Wunsch des Kranken um Heilung und seinem Glauben an die Wirkung dieses „Geistes“. Andere beschreiben das (geistige) „Heilen mit den Händen durch die Fähigkeit, das „Qi“ (Chi), die universelle Lebens- oder Bioenergie zu aktivieren, zu lenken und den jeweiligen Erfordernissen entsprechend anzuwenden, um Ausgewogenheit der körperlichen Energien wieder herzustellen und Heilung im ganzheitlichen Sinne zu fördern. Daneben gibt es die Vorstellung, dass sich der Geist des Heilers mit dem Geist des Leidenden und gleichzeitig mit einem oder mehreren heilgebenden Geistern der jenseitigen Welt verbindet und durch gezielte Fürbitte Heilung des Leidenden erfolgen kann.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geistheilen